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ProfilBearbeiten

Barbar1

Größe: 1.73

Alter: 31 Winter

Haarfarbe: Blond

Augenfarbe: Blau

Spitzname: Die Wölfin

Heimat: Geboren und aufgewachsen in Tarantia, im Moment in Richtung Schwarze Königreiche unterwegs


Ausbildungen in Kampfkunst:

Dualer Waffenkampf - trainiert von und mit Ulfric und Sota aus dem Clan des Schwarzen Wolfes

Bihänder Kampfstil - trainiert von und mit Alissya Stratigias

Lautloser Übergriff - trainiert von und mit der Schwarzen Hand


Ausbildungen in Handwerksfertigkeiten:

Waffenschmiedekunst - trainiert von und mit den Waffenmeistern aus Brandoc


Engste Vertraute:

Alissya Stratigias - Ihre erste und einzige Liebe

Raelina Scarvang - Waffenschwester und langjährige Freundin

Sharati Mem'Eketh - Bluthexerin der schwarzen Sonne


Betrogen und verraten von den Menschen, von denen sie glaubte ihnen ihr Leben anvertrauen zu können, zieht die Wölfin nun erneut durch Hyboria, auf der Suche nach einer neuen Heimat. Bearbeiten

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Blut - Der Wein der RacheBearbeiten

Der letzte Winter war hart und der Handel war durch den starken Schneefall und die unpassierbaren Routen fast völlig zum erliegen gekommen. Arian Teutonica und seine Tochter Riona befanden sich auf einer Reise nach Cimmerien. Die Nacht brach langsam herrein und die Pferde die den Karrn zogen wurden erschöpfter und kraftloser, also hatten sich Arian und seine Tochter entschlossen an einer Lichtung ihr Nachtlager aufzuschlagen und die Nacht im Wald zu verbringen. Es war eine ruhige und unberührte Gegend. Seit etlichen Tagen hatten sie keine Menschen mehr gesehen auf ihrem Weg Richtung Valgrund, einem kleinen Dorf am Rande Cimmeriens.

„Riona, ich werde gehen und etwas Feuerholz sammeln. Du passt auf die Pferde auf, gib ihnen Futter und hol etwas Wasser von dem Fluss da unten. Danach können wir das Lager aufbauen.“

Riona und ihr Vater hatten eine starke Bindung zueinander entwickelt seit einem Jahr zuvor ihre Mutter starb als Riona gerade ihren 19ten Geburtstag erlebt hatte. Seitdem unternahmen sie jede Reise zusammen. Ihr Vater war ein anerkannter Großhändler der schon ganz Hyborien bereiste auf seinen Handelswegen.

Doch diese Nacht sollte alles ändern... nichts sollte so bleiben wie es einst war... die Götter hatten ihre Entscheidung über das Schicksal von Riona gefällt...

Völlig sorglos kümmerte sich Riona um die beiden Pferde, gab ihnen Hafer zu fressen und holte einige Eimer voll Wasser von dem klaren Fluss der am Rande des Waldes floß. Sie beugte sich nach unten und wollte gerade beginnen das Zelt aufzubauen als sie einen Schrei vernahm der ihr das Blut in den Adern gefrieren ließ. Völlig aufgeschreckt zuckte sie hoch und sah sich um, in dem Dickicht um sie herum vernahm sie leises Rascheln. Sie weichte von der Quelle des Lärms etwas zurück und sah mit großen Augen einen Mann durch die Sträucher hervorkriechen, sein Gesicht blutig, der rechte Arm fast abgerissen, er weißte Bissspuren auf, mit völliger Panik in den Augen sah er die junge Aquilonierin an und flehte

„Hilf mir! Ich.... ich.... oh Mitra.... warum hier....?“

Riona versuchte den Mann zu beruhigen, kniete sich herab und streichte ihm vorsichtig über den Rücken und versuchte ihm aufzuhelfen, was ihr nach etwas Anstrengung auch gelang.

„Meine Güte.... du siehst schrecklich aus.... was ist dir passiert? Was ist da draussen? Ein Wolf?“

Der Mann war völlig aufgelöst, zitternd und stotternd sah er auf seinen blutüberströmten Körper herab, mit schwerer Anstrengung zeigte er in den Wald, die Richtung in die ihr Vater zum Holz sammeln verschwand...

„.... Unmenschen..... Bestien aus der Hölle.... oh Götter, es sind Pikten! Sie haben dort hinten ein Territorium.... Ich konnte mit Müh und Not entkommen... sie hatten versucht mich lebendig zu fressen!“

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Riona fuhr der Schrecken in die Glieder, sie hatte schon zu viele schreckliche Geschichten über die Pikten gehört, als Kind wurde ihr immer damit Angst gemacht das sie die Pikten holen würden wenn sie nicht brav ist. Sie sah auf den Mann, seine Furcht in den Augen ließ sie erzittern, sein Antlitz völlig geschändet und misshandelt. Er musste höllische Qualen erlitten haben. Riona wusste nicht was sie tun sollte, sie bekam panische Furcht ihrerseits und versuchte mit aller Kraft einen klaren Kopf zu bewahren. Was sollte sie nur tun? Sie hatte doch keinerlei Erfahrung mit solchen Situationen, im zivilisierten Tarantia wurde sie nie mit so etwas schrecklichem konfrontiert.

„Beruhige dich erstmal, du bist jetzt in Sicherheit. Wir sollten uns erstmal um deine Verletzungen kümmern. Die sehen schrecklich aus.... leg dich hier hin und versuche nicht mehr an das Erlebte zu denken.“

Riona suchte in den Säcken und Beuteln nach Verbandsmaterial, wenn sie sonst nicht viel konnte, aber sie wusste wie man sich um Verletzungen aller Art kümmert. Die Priester in Tarantia bilden solche Künste schon im frühen Alter aus und so kümmerte sie sich sorgsam um die Wunden des Mannes, immer wieder versuchte sie ihn abzulenken.

„Sag mir, wo bist du denn her? Du siehst nicht aus wie Cimmerier und auch ein Aquilonier scheinst du nicht zu sein...“

„Es wird dich wahrscheinlich schockieren, aber ich bin Nemedier...“

Riona hob eine Augenbraue, sie wusste um die Kämpfe zwischen den beiden Reichen, doch in dem Moment war das alles völlig gleichgültig für sie

„Na und? Sieht das hier aus wie ein Schlachtfeld? Dieser sinnlose Krieg ist einfach nur lächerlich... Nur weil du ein Nemedier bist werd ich dich hier draussen nicht sterben lassen“

Sie beendete ihre „Arbeit“ und sah den Mann nickend an

„Das sollte erstmal ausreichen um die Blutungen zu stoppen, du wirst Ruhe brauchen. Du kannst natürlich hier im Lager bleiben und dich erholen“

Der Mann sah sie dankend an und nickte erleichtert, Riona wandte sich ab und begann das Zelt aufzubauen. Noch immer kein Zeichen von ihrem Vater, in der Ferne konnte man Wölfe heulen hören, Raben krächzten am Himmel, es wurde gespenstig neblig in der Lichtung.

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Es wurde langsam stockfinster, Riona musste sich etwas einfallen lassen, man konnte kaum noch die Hand vor Augen sehen, der kalte Nordwind berührte ihre Seele. Sie hatte keine andere Möglichkeit mehr, also nahm sie einen der großen Säcke vom Karren, darin befand sich Holz, teueres Eichenholz das eigentlich für den Handel gedacht war, doch sie musste ein Feuer entfachen und das tat sie auch. Riona und der Nemedier saßen am Feuer und wärmten sich, umhüllt in Bärenfellen trotzen sie der Kälte, doch Riona fand einfach keine Ruhe, es gab kein Zeichen mehr von ihrem Vater, es ließ sie einfach nicht los, sie konnte doch nicht hier sitzen und abwarten. Sie wollte gerade aufstehen als plötzlich...

„Ihr da... mitkommen... los!“

Mit Entsetzen in den Augen mussten die beiden feststellen das sie umzingelt waren. Das Feuer und die Stimmen hatten sie angelockt.... Vor Riona baute sich ein großer bulliger Pikte auf. Sein Körper mit Farbe bemalt, ein Knochen durch die Nase und mit einem großen Speer bewaffnet sah er die junge Aquilonierin mit finsterem Blick an. Sein Atem roch nach verdorbenem Fleisch, Riona drehte sich angewidert ab. Dann ging es ganz schnell, 3 Pikten stürmten heran und schlugen den Nemedier nieder, er wurde gefesselt und weggezerrt, Riona wollte flüchten doch auch sie sollte das selbe ereilen, völlig rücksichtslos schlug man sie nieder und zerrte sie durch den Dreck in den Wald hinaus, sie verlor nach kurzer Zeit das Bewusstsein und bemerkte nicht was weiterhin geschah...

Mit starken Schmerzen im Schädel öffnete Riona langsam die Augen, ihr Blick verschwommen nahm sie zwei Gestalten wahr, die vor ihr an einem Feuer saßen und schmatzend Fleischstücke verschlangen. Im nächsten Moment musste sie feststellen das man sie gefesselt hatte, trotz des Feuers war ihr bitterkalt, als ihr Blick wieder klar wurde sah sie an sich herab, völlig nackt hatte man sie an eine Art Altar gefesselt, die beiden Pikten vor ihr bewarfen sie lachend mit den abgenagten Knochen und Fleischresten.

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Ihr Körper weiste große Wunden auf, eine Narbe quer über den Oberkörper zierte ihren vorher so makellosen Körper, getrocknetes Blut klebte an ihrer Haut, sie spürte Schmerzen in ihr hochkriechen, als sie hinabsah erblickte sie noch mehr Blut, an den Innenseiten ihrer Schenkel... Sie verließ jeglicher Wille, was hätte sie schon ausrichten können gegen diese Wilden? Sollte sie sich diesem Schicksal ergeben? Gedanken verzerrten ihren Verstand. Sie sah sich ratlos um, keinerlei Möglichkeit aus dieser Hölle zu entkommen, als wäre das nicht genug warf man ihr einen Schädel vor die Füße, sie blickte in das versteinerte Gesicht ihres Vaters! Die Augen leer und kalt. Das Gesicht von Schmerz und Qual gezeichnet. Riona wurde schwarz vor Augen und sie verlor erneut das Bewusstsein. Sollte es so zuende gehen?

Stunden musste vergangen sein, als Riona wieder zu sich kam fand sie sich auf den Knien wieder, vor dem Häuptling der Pikten. Um sie herum standen unzählige Pikten, gröhlend, schreiend, zwei hielten sie fest.

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Mit einer Handbewegung des Häuptlings wurde es still in der Höhle, es war eine teuflische und bedrohliche Stille. Der riesige Pikte baute sich vor ihr auf und sah finster auf sie herab.

„Du....Frau! Du bleiben hier, für immer...!“

Riona’s Augen funkelten, alle die Schmerzen und Qualen in ihr formten sich zu einer lodernden Flamme, ein Brand entfacht wie die Feuer Amher’s, Verschlinger der Sonne. Ihr Körper begann zu zittern, sie spürte in sich Gefühle die sie bis dahin nicht kannte, es war eine Kälte wie der Atem Ymir’s in ihr die sie nicht kontrollieren konnte.

Ein markerschütternder Schrei brach aus ihrer Kehle, mit einem Sprung wie ein Panther stürzte sie sich auf den Pikten, wie von den Göttern selbst geleitet entriss sie dem wilden Riesen seinen Speer, drehte sich um ihn und stach von hinten mit aller Kraft zu, die Spitze bohrte sich durch den Brustkorb des Pikten und er sank zu Boden, Blut schoß aus der Wunde, ein letztes Röcheln besiegelte das Ende seines miserablen Lebens. Hinter sich erblickte Riona zwei rostige Klingen, sie griff blitzschnell zu und es gab kein Halten mehr. Schlag um Schlag floß Blut, Köpfe rollten, Schreie von Schmerzen und Qual entfacht drangen durch die Höhle.

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Wie besessen ließ Riona ihrem brennden Hass freien Lauf und schlachtete alles nieder was sich ihr in den Weg stellte

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Abgetrennte Arme, verstümmelte Körper und Unmengen von Blut zierten den sandigen Boden der Höhle.

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Die junge Aquilonierin wurde zu einem Sturm aus Klingen, nichts vermochte sie zu bremsen. Ohne Gnade und Rücksicht ließ sie die Klingen fliegen. Bis auch der letzte der Wilden röchelnd und blutend zu Boden ging. Ein kraftvoller Tritt auf den Schädel folgte, begleitet von einem befreiendem Schrei zerschmetterte sie den Kopf des Pikten.

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Völlig in Blut getränkt und entkräftet sank Riona auf die Knie. Mit einem Klirren fielen die Klingen zu Boden, sie sah schwer atmend auf das Massaker das sie angerichtet hatte, ihr Puls raste und ihre Gedanken waren von einem roten Schleier umgeben. Total erschöpft fiel sie zur Seite und schloss die Augen. Kurze Zeit später hörte sie Schritte, dumpfe Stimmen, sie blickte auf und sah in das Gesicht eines stämmigen Cimmierer der ihr die Hand hinhielt.

„Hast du das alles angerichtet? Bei Crom... eine solche Schweinerei habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen....“

Riona zog sich an der kräftigen Hand nach oben und blickte kurz leicht zur Seite, stand sie den Cimmierern ja völlig nackt bevor.

„Ähm.... ich glaube, das war ich.... ja...“

Der Cimmerier bat ihr seinen Wolfsmantel an den sich Riona zitternd umwarf um sich etwas zu bedecken. Sie blickte zurück und sah etwas glänzendes in einem der Knochenhaufen, sie trat näher und erblickte den Siegelring ihres Vaters. Mit einer Träne im Auge nahm sie den Ring an sich. Zusammen mit den Cimmierern verlies sie die Höhle und trat nach draussen.

„Nun ist alles vorbei.... ich hab keine Heimat mehr und keine Familie...“

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Eine Hand klopfte ihr auf die Schulter. Riona drehte sich langsam um und blickte in das fast etwas lächelnde Gesicht des Cimmierer.

„Du kannst mit uns kommen wenn du möchtest, eine solch talentierte Kämpferin braucht eine Heimat und Familie. Aber ich weiß noch immer nicht wie du heißt...?“

Riona’s Augen funkelten wieder und ein leichtes Lächeln umspielte ihr Antlitz

„Mein Name ist Riona Teutonica... “

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